„Stadt in Bewegung“-Studie zur Mobilität der Zukunft

Nächster Halt: Zukunft. Unter dieser Prämisse arbeitet die mit Signify, Cisco Meraki, DB Regio Bus, ioki, Cleverciti und avodaq breit aufgestellte Wirtschaftsinitiative „Stadt in Bewegung“ an maßgeschneiderten Lösungen für Städte und Kommunen von morgen. Im Fokus steht dabei die Entwicklung neuer, digitaler Anwendungen für den Bürger. Von der effizienteren Straßenbeleuchtung bis hin zu modernen Mobilitätsangeboten: Die Initiative denkt sämtliche Problemstellungen in einem ganzheitlichen Kontext und profitiert dabei vor allem auch von der Diversität und Expertise ihrer Projektpartner.

Mit DB Regio und ioki hat sich die Initiative „Stadt in Bewegung“ so zum Beispiel auch zwei Partner für alle verkehrsbezogenen Fragestellungen ins Boot geholt. „Stau, Parkplatzmangel, Luftverschmutzung – das Thema Mobilität ist in Städten so präsent wie selten zuvor. Eine positive Wende in der aktuellen Entwicklung schaffen wir dabei nur, wenn wir den Bürgern vor Ort nachhaltige, effiziente und bedarfsgerechte Alternativen bieten. Unser Ziel muss es sein, gemeinsam mit allen Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft neue Angebote zu entwickeln und den bestehenden Verkehrsfluss so effizient wie möglich zu gestalten“, fasst Klaus Müller, Vorstand DB Regio Bus, den Ansporn der beiden Partner zusammen.

Doch wie steht es eigentlich um die Wahrnehmung der Mobilität bei den Deutschen? Was denken die Bürger über den ÖPNV und das Mobilitätsangebot in den verschiedenen Regionen? Mit welchen Wünschen sehen sich Städte und Kommunen in puncto Verkehr und Mobilität konfrontiert? All diesen Fragen ist das Meinungsforschungsinstitut Civey im Namen der Initiative „Stadt in Bewegung“ auf den Grund gegangen.

Stadt-Land-Gefälle

Die Kernergebnisse der Umfrage zeigen: Fast drei Viertel der Deutschen (69,8 Prozent) befürworten die Nutzung digitaler Lösungen, um den Verkehrsfluss – vor allem in städtischen Gebieten – zu verbessern. Gleichermaßen zeigt die Studie allerdings auch ein starkes Gefälle zwischen Stadt und Land auf. Während in Städten vor allem spezifische Faktoren wie Fahrzeiten, Preis und Verlässlichkeit eine Rolle spielen, geben Befragte aus ländlichen Regionen an, grundsätzlich Verbesserungspotentiale in der generellen Verfügbarkeit von Mobilitätsangeboten zu sehen. Michael Barillère-Scholz, Geschäftsführer von ioki, erklärt: „Bei der Etablierung neuer Mobilitätsangebote blieb der ländliche Raum in den vergangenen Jahren häufig unterrepräsentiert. Das Ergebnis? Noch immer steht hier das private Auto unangefochten auf Platz eins. Dabei können gerade auf dem Land innovative Lösungen wie zum Beispiel On-Demand-Mobilität eine kosteneffiziente und nachhaltige Alternative bieten und den bestehenden ÖPNV sinnvoll ergänzen und stärken.“

Genau diese Beobachtung unterstreichen auch die Ergebnisse der Studie: Die Mehrheit (52,7 Prozent) der Befragten wünscht sich für den ländlichen Raum weitere Zusatz-Services und neue Lösungen, um den bestehenden ÖPNV stärkend auszubauen und Lücken im Verkehrsangebot zu schließen.

Als Projektpartner von „Stadt in Bewegung“ und hundertprozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn setzen wir bei ioki an genau dieser Stelle an. Über smarte On-Demand-Mobilität möchten wir die erste und letzte Meile bedarfsorientiert überbrücken und den ansässigen ÖPNV so wieder zu einer echten und vor allem nachhaltigen Alternative zum eigenen Auto machen. Dazu digitalisieren wir entweder bereits bestehende Angebot oder integrieren uns als neue Lösung nahtlos in die existierende Infrastruktur. „Unser Ziel: Mehr Mobilität bei weniger Verkehr – für alle, überall und jederzeit verfügbar“, skizziert Barillère-Scholz unseren Anspruch an die Mobilität der Zukunft.

Datenbasiert zum Ziel

Die Entscheidung, welche Lösung für welches Bediengebiet am sinnvollsten ist, treffen wir dabei in enger Abstimmung mit unseren Kunden und datenbasiert im Rahmen einer detailreichen Mobilitätsanalyse. Hierin sehen laut der Civey Studie auch 42,9 Prozent der Befragten einen maßgeblichen Vorteil: Denn über einen besseren Austausch verkehrsbezogener Daten lassen sich – so erwarten die Befragten – die Verkehrsflüsse optimieren.

Mit der Initiative „Stadt in Bewegung“ stellen sich die verschiedenen Wirtschaftsorganisationen nicht zuletzt den geschilderten Herausforderungen in der Mobilität, lassen ihren Blick jedoch auch weiter schweifen und streben dabei eine enge Kooperation mit zuständigen Entscheidern und Politikern an. Denn: „Nur durch ein enges Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft lässt sich auf kommunaler Ebene die digitale Transformation erfolgreich vorantreiben“, so Müller.

Die Initiative „Stadt in Bewegung“ erkennt jene Verantwortung, die Städten, Kommunen und Co. in Zeiten der Digitalisierung zukommt und bietet sich sowohl als Sparrings-Partner als auch als umsetzungsstarke Experten-Gruppe auf dem Weg zur Smart City an.