Mobilitätsplanung für den ländlichen Raum: Wie steht es um den ÖPNV in England, Wales und Schottland?

Mobilitätsplanung für den ländlichen Raum: Wie steht es um den ÖPNV in England, Wales und Schottland?

55 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, die im Umland und im ländlichen Raum wohnen, haben kein attraktives ÖPNV-Angebot. Das war das Ergebnis unserer Analyse öffentlicher Mobilität in Deutschland. Aber wie steht es um dem ÖPNV in England, Wales und Schottland? Dieser Frage sind unsere Verkehrsplaner und Verkehrsplanerinnen nachgegangen. Dafür wurden rund 450.000 werktägliche Fahrten aus Fahrplänen der über 300.000 Haltepunkte in England, Wales und Schottland ausgewertet. Das Ergebnis: In allen drei Landesteilen (ausgenommen in London) haben weniger als 20 Prozent der Bevölkerung Zugang zu einem attraktiven ÖPNV.

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NACHGEFRAGT bei LahnStar Limburg  

NACHGEFRAGT bei LahnStar Limburg  

Seit dem Jahr 2015 ergänzt ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) das ÖPNV-Angebot im hessischen Limburg. Im Jahr 2021 wurde das AST durch einen On-Demand-Verkehr mit dem Namen LahnStar digitalisiert. ioki insights sprach mit Michael Stanke, erster Stadtrat der Stadt Limburg und Betriebsleiter der Limburger Stadtlinie und Hicham Azzou, Abteilungsleiter ÖPNV, über die Weiterentwicklung des AST zur On-Demand-Mobilität. Der LahnStar ist Teil des OnDeMo-Projekts des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV).  

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Mobilität in der Innenstadt: mit E-Rikschas auf Abruf mobil  

Mobilität in der Innenstadt: mit E-Rikschas auf Abruf mobil  

In Asien gehören sie zum Stadtbild und in Deutschland werden die eiförmigen Fahrzeuge immer beliebter. Die Rede ist von Fahrradrikschas, genauer genommen von E-Rikschas. Die flinken und umweltfreundlichen Fahrzeuge sind in Thailand unter dem Namen TukTuk bekannt. Sie könnten künftig häufiger auf den Straßen deutscher Groß- und Kleinstädte unterwegs sein – als flexibles Mobilitätsangebot, als ehrenamtlicher Nachbarschaftsdienst für Senioren oder als Touristenattraktion.

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Was ist eigentlich… ein Nahverkehrsplan? 

Was ist eigentlich… ein Nahverkehrsplan? 

Unter einem Nahverkehrsplan versteht man ein Planungsinstrument, in dem alle Leistungs- und Qualitätskriterien für den Betrieb des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in einem Gebiet erfasst werden. Der Nahverkehrsplan analysiert das vorhandene Mobilitätsangebot und dient als Leitfaden für die zukünftige Entwicklung der Nahmobilität.  

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NACHGEFRAGT bei Dr. Dirk Rothenstein

NACHGEFRAGT bei Dr. Dirk Rothenstein

Seit 2021 setzt die S-Bahn Stuttgart auf einen flexiblen Schienenersatzverkehr (SEV) auf Abruf, unter anderem wenn die Stammstrecke der S-Bahn modernisiert wird. Möglich macht das die On-Demand-Software von ioki. ioki insights sprach mit Dr. Dirk Rothenstein, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn Stuttgart, über die Modernisierung der Schieneninfrastruktur, multimodale Mobilität in der Stadt und Schienenersatzverkehr auf Abruf.

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Mobilitätswende jetzt! Mobilität der Zukunft in Hessen

Mobilitätswende jetzt! Mobilität der Zukunft in Hessen

65 Millionen Tonnen Co2-Emissionen weniger bis 2030 – dieses Klimaziel hat sich die Bundesrepublik Deutschland für den Verkehrssektor gesetzt. Mehr Elektromobilität, ein modernisiertes Schienennetz und mehrere Milliarden für den Ausbau des ÖPNV sollen dazu beitragen, dass die Mobilität in Deutschland klimafreundlicher wird.

Doch welche Maßnahmen werden auf Landesebene getroffen, damit Bürgerinnen und Bürger klimafreundlich mobil sind bei weniger umweltschädlichem Verkehr? Was tut sich beim Ausbau des ÖPNV, der Reaktivierung von Bahnstrecken und bei der Einrichtung von Fahrradwegen? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in unserer neuen Reihe „Mobilitätswende jetzt!“ nach. Dabei zeigen wir wegweisende Mobilitätsprojekte aus den einzelnen Bundesländern als Beispiel für eine erfolgreiche und nachhaltige Verkehrswende in Deutschland.

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Bus, Bahn, On-Demand-Verkehr, Taxi: Digitale Lösungen machen Mobilität im ländlichen Raum flexibler

Bus, Bahn, On-Demand-Verkehr, Taxi: Digitale Lösungen machen Mobilität im ländlichen Raum flexibler

Flexible Shuttlelösungen dank App-basierter Technologien sind ein wichtiger Schlüssel für die Verbesserung der Mobilitätsversorgung im ländlichen Raum. Auf den ersten Blick erscheinen On-Demand-Verkehre als Konkurrenz für das Taxigewerbe. Auf den zweiten Blick bieten sie eine Möglichkeit auf der Digitalisierung des mobilen Gewerbes aufzusetzen und das Potenzial dieser Mobilitätsform für Taxi und Aufgabenträger gleichermaßen zu nutzen. Taxiunternehmen schließen insbesondere in ländliche Regionen die Lücke zwischen öffentlichen Personennahverkehr und einer autozentrierten Mobilität. On-Demand-Verkehre lassen sich effizient und datenbasiert anhand des tatsächlichen Mobilitätsbedarfs der Bevölkerung planen. Durch die Anbindung an den lokalen ÖPNV und dessen Preissystem werden neue Zielgruppen erschlossen und die Auslastungen erhöht. Bei der Umsetzung können ÖPNV und Taxi flexibel kooperieren, um mehr Mobilität bei weniger Verkehr sicherzustellen.

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NACHGEFRAGT bei Philipp Hanßen

NACHGEFRAGT bei Philipp Hanßen

Philipp Hanßen ist Verkehrsplaner im Mobility Analytics and Consulting (MAC) Team von ioki. Er begann seinen Weg bei ioki vor 2,5 Jahren zunächst als Praktikant und Werkstudent im MAC- Team und verfasst aktuell seine Abschlussarbeit zur Erlangung seines Masters im Fach Verkehrsingenieurwesen bei ioki. Die Arbeit beleuchtet die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Einsatz von On-Demand-Verkehren im ländlichen Raum. Seit Ende 2021 unterstützt er das interdisziplinäre Team als Verkehrsplaner dabei, die Verkehrswende aktiv mitzugestalten.

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Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Wer an die Zukunft der Mobilität denkt, der sieht vor seinem inneren Auge junge Menschen in futuristischen Robotaxis durch Wolkenkratzerschluchten rasen. In der Realität fahren die meisten autonomen Projekte nicht mit schnittigen Robotaxis in deutschen Metropolen. Stattdessen bewegen sich behäbig aussehende Kleinbusse, sog. People Mover, in kleineren Städten und im ländlichen Raum durch schmale Gassen und über Marktplätze. So zum Beispiel in Bad Birnbach. Der kleine Ort im niederbayerischen Bäderdreieck, der eigentlich für sein Thermalbad bekannt ist, lockt seit 2017 nicht nur Wellnessgäste an, sondern auch Fans und Expertinnen neuer Mobilität. Der Grund dafür ist ein kleines, kastenartiges Gefährt mit einer Spitzengeschwindigkeit von nur 15 km/h: es handelt sich um den ersten autonomen Linienbus Deutschlands!

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NACHGEFRAGT bei Laura Reupke

NACHGEFRAGT bei Laura Reupke

Als Head of Sales International and Business Development ist Laura Reupke für die internationale Geschäftsentwicklung von ioki verantwortlich. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Transport- und Digitalisierungssektor entwickelt sie gemeinsam mit ihrem internationalen Team kundenorientierte Lösungen für eine bedarfsgerechte Verkehrswende in Europa.