Brauchen wir eigentlich noch ein eigenes Auto? Wie sieht unser Stadtbild in 20 Jahren aus? Welchen Bedarf haben ländliche Regionen? Welche klugen Köpfe der Branche denken Mobilität wie? Und was haben On-Demand-Services und Mobility Analytics mit all dem zu tun? Fragen, die wir uns täglich in unserer Arbeit stellen und zu denen wir – zumindest hin und wieder – unsere Antworten und Gedanken notieren. Für euch, für uns, für spannende Impulse, für mehr Mobilität und weniger Verkehr.

Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Wer an die Zukunft der Mobilität denkt, der sieht vor seinem inneren Auge junge Menschen in futuristischen Robotaxis durch Wolkenkratzerschluchten rasen. In der Realität fahren die meisten autonomen Projekte nicht mit schnittigen Robotaxis in deutschen Metropolen. Stattdessen bewegen sich behäbig aussehende Kleinbusse, sog. People Mover, in kleineren Städten und im ländlichen Raum durch schmale Gassen und über Marktplätze. So zum Beispiel in Bad Birnbach. Der kleine Ort im niederbayerischen Bäderdreieck, der eigentlich für sein Thermalbad bekannt ist, lockt seit 2017 nicht nur Wellnessgäste an, sondern auch Fans und Expertinnen neuer Mobilität. Der Grund dafür ist ein kleines, kastenartiges Gefährt mit einer Spitzengeschwindigkeit von nur 15 km/h: es handelt sich um den ersten autonomen Linienbus Deutschlands!

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It’s all about that database – mit der Mobilithek sind alle Mobilitätsdaten an einem Ort

It’s all about that database – mit der Mobilithek sind alle Mobilitätsdaten an einem Ort

Gute Nachrichten für alle Beteiligten im Kosmos Mobilität: Seit dem 1. Juli 2022 heißt es eine für alle: Eine Plattform zum Austausch aller relevanter Mobilitätsdaten. Möglich macht das die Mobilithek. Dieser neue zentrale, einheitliche und benutzerfreundliche Zugang des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) löst die bisherigen Plattformen „Mobilitäts Daten Marktplatz“ und „mCLOUD“ ab.

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NACHGEFRAGT bei Alexander Pullig

NACHGEFRAGT bei Alexander Pullig

Alexander hat seine Reise im DB Konzern bei DB Regio Bus begonnen und hat sich schon hier als Product Owner von der „Wohin du Willst“ App mit der Frage beschäftigt, wie klassische Bedarfsverkehre digitalisiert werden können.
Bei ioki baut er seit seinem Wechsel die Plattform für Digitale Mobilität mit auf und entwickelt diese stetig weiter. Er wollte schon immer die Mobilität im ländlichen Raum verbessern, da er in seinem ländlich geprägten Heimatort stets auf das Auto angewiesen war.

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NACHGEFRAGT bei Hanna Kops

NACHGEFRAGT bei Hanna Kops

Hanna Kops ist Head of Experience bei Transport for London. Sie leitet das digitale Designteam, das für die Erlebnisstrategie, die Innovation und das Design über alle digitalen Kanäle für eines der größten Verkehrssysteme in den UK verantwortlich ist.

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NACHGEFRAGT bei Martin Neubauer

NACHGEFRAGT bei Martin Neubauer

Martin Neubauer hat schon an mehreren Haltestellen im Mobilitätssektor Halt gemacht. Seit zwei Jahren ist er bei PostAuto tätig und ist hier verantwortlich für den Geschäftsbereich des autonomen Fahrens. Seit Ende 2020 hat er außerdem sein Mandat als Geschäftsleiter des Vereins Swiss Association for Autonomous Mobility inne. Wir haben von Martin spannende Insights rund um die Entwicklung autonomer Verkehre im ÖPNV erfahren.

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Mobilitätsdatenverordnung

Mobilitätsdatenverordnung

Im vergangenen September gab es den Startschuss für die großflächige Nutzung von Mobilitätsdaten in der Verkehrsplanung. Der Bundesrat hat sich auf ein in Kraft treten der Deutschen Mobilitätsdatenverordnung geeinigt. Durch die neue Verordnung ist es möglich, deutschlandweite Mobilitätsdaten auf dem s.g. Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM), zur Verfügung zu stellen und diese dort abzurufen. Für Unternehmen aus dem Mobilitätssektor bedeutet die neue Verordnung den Zugang zu Datensätzen, die weit über den einfachen Aushangfahrplan hinausgehen. Endkunden profitieren von neuen, datengetriebenen Mobilitätskonzepten, die passgenau auf die tatsächlichen Mobilitätsbedürfnisse zugeschnitten sind.

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Mobilitätsdaten als Treibstoff für innovative Verkehrskonzepte 

Mobilitätsdaten als Treibstoff für innovative Verkehrskonzepte 

Der Wunsch nach flexiblen, nachhaltigen und vor allem zeitgemäßen Mobilitätslösungen ist heute so laut wie noch nie zu vor. Die Digitalisierung und damit einhergehend die Nutzung von Daten treibt die Weiterentwicklung genau dieser Mobilitätslösungen voran. Komplexe Analysemodelle ermöglichen es, Daten verschiedener Quellen miteinander zu verknüpfen, Datenmengen auszuwerten und Ergebnisse in Echtzeit zu erhalten. Mobilitäts- und Verkehrsdaten sind somit der Treibstoff für einen bedarfsgerechten, automatisierten und vor allem kundenzentrisch ausgerichteten ÖPNV. Doch inwiefern verändern digitale und datenbasierte Anwendungen den Sektor des öffentlichen Verkehrs?

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