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ioki liefert Datenbasis für Studie zum autonomen ÖPNV
(Berlin/Frankfurt, 13. Januar 2026) Erstmals Szenarien für flächendeckenden Einsatz autonomer Shuttles in Deutschland berechnet • Verkehrsleistung des ÖPNV steigt durch integriertes Angebot um 35 Prozent • Kommunale Zuschüsse sinken trotz Angebotsausbau um 20 Prozent
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Was wäre, wenn der ÖPNV so komfortabel wie das eigene Auto wäre, aber nur einen Bruchteil kosten würde? Eine neue Studie im Auftrag von DB Regio liefert darauf eine datenbasierte Antwort. Die Experten von ioki Mobility Analytics and Consulting haben hierfür erstmals detaillierte Szenarien für den flächendeckenden Einsatz autonomer Shuttles und Busse in ganz Deutschland für das Jahr 2045 simuliert. Das Ergebnis: Ein integrierter, autonomer ÖPNV ist nicht nur komfortabler für Fahrgäste, sondern auch die wirtschaftlichste Lösung für die öffentliche Hand.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie:

  • Verbesserung der Erreichbarkeit: Durch autonome Flotten sinken die Wartezeiten massiv – in Metropolen auf durchschnittlich 5 Minuten, im ländlichen Raum auf 13 Minuten. Dies macht den ÖPNV erstmals zu einer flächendeckenden, zeitlich konkurrenzfähigen Alternative zum privaten Pkw.
  • Steigerung des Modal Splits: Wenn der ÖPNV so flexibel agiert wie das eigene Auto, wählen Bürgerinnen und Bürger die effizientere Alternative. Die Simulation zeigt, dass ein integriertes, autonomes System den Modal Split des ÖPNV auf über 35 Prozent steigern kann.
  • Wirtschaftliche Tragfähigkeit für Kommunen: Entgegen der Annahme, dass mehr Angebot mehr kostet, sinkt der Zuschussbedarf der öffentlichen Hand im simulierten Szenario um 20 Prozent. Dies gelingt durch den Einsatz smarter Technologien zur Kostensenkung und durch ein Erlösmodell, das stärker auf die direkte Nutzerfinanzierung setzt.
  • Mehr Lebensqualität durch Verkehrsverlagerung: In Städten führt das verbesserte Angebot zu einer Reduktion der Verkehrsbelastung um bis zu 11 Prozent, da der Umstieg vom eigenen Auto durch die hohe Taktung attraktiv wird.

Vision eines integrierten, autonomen ÖPNV: Was Kommunen heute tun können

Die Studie zeigt, was eine datenbasierte Verkehrsplanung leisten kann. Autonomes Fahren entfaltet erst durch die tiefe Integration in das bestehende ÖPNV-Netz seinen maximalen gesellschaftlichen Nutzen Für Verkehrsunternehmen, Gemeinden und Kommunen bedeutet das: Wer jetzt in autonome Verkehre und in ein integriertes System investiert, baut die notwendige Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen langfristig auf den ÖPNV umsteigen.

Die vollständige Studie „Autonomes Fahren – Schlüssel für die Mobilität von morgen“ finden Sie auf deutschebahn.com.

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Über die StudieAutonomes Fahren – Schlüssel für die Mobilität von morgen“

Die Studie wurde im Auftrag von DB Regio in Zusammenarbeit mit dem Software- und Verkehrsplanungs-Unternehmen ioki, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Prognos AG bestellt. Ein Expertenbeirat hat die Studie begleitet.

Über ioki Mobility Analytics and Consulting

Das interdisziplinäre Mobility Analytics & Consulting Team kombiniert ÖPNV-Branchenwissen, Künstliche Intelligenz (KI) und modernste Technologien für eine multimodale Optimierung der Verkehrsangebote. So unterstützt es Verkehrsunternehmen weltweit dabei, Mobilität neu zu denken. Mit datenbasierten Simulationen und tiefem Verständnis für operative Prozesse machen wir den ÖPNV von morgen schon heute planbar.

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