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31. Mrz.
/ Germany
Mobilität beginnt im Kopf #stayconnected
Nach Feierabend zum Lieblingsplatz in der Stadt, Mitte der Woche zum Geschäftstermin einmal quer durch die Republik, am Wochenende einen Kurztrip in eine europäische Metropole und in den Osterferien Familienurlaub in den Bergen...

…was für uns bis vor kurzem noch vollkommen normal war, scheint in den letzten Wochen unvorstellbar geworden zu sein. Unsere Bewegungsfreiheit beschränkt sich derzeit und zum Schutz aller weitestgehend auf unsere eigenen vier Wände und den nächstgelegenen Park oder Wald.

Und doch sind wir dank digitaler Medien und Kommunikation stets vernetzt und auf dem Laufenden: Unsere Wirklichkeit – und damit unweigerlich auch unsere Mobilität – verschiebt sich derzeit lediglich vom Realen ins Virtuelle. Was noch vor kurzem Autos, Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel auf den Straßen waren, sind im Moment Unmengen an Daten, die über unsere digitalen Netzwerke gespielt werden. Denn auch wenn unser Radius des täglichen Lebens sich drastisch reduziert hat, bleibt unser Kommunikations- und Informationsbedürfnis mindestens das Gleiche.

Das zeigt sich am deutlichsten an den vielen spannenden Formaten, Aktionen und Gesten, die im Fahrwasser der Krise entstehen. So müssen zum Beispiel derzeit schweren Herzens (Freizeit-)Beschäftigungen wie Konzertgänge entfallen, doch an Musik fehlt es uns dank Live-Streaming und spontanen Nachbarschaftskonzerten vom jeweiligen Balkon dennoch nicht. Auch die Digitalisierung und New Work erfahren aktuell noch einmal ganz neuen Aufwind. Es zeigt sich: Wo ein Wille, da ein Weg. Auf was es bei all dem jedoch ankommt, ist die Bereitschaft, angesichts der neuen Umstände pragmatisch und gleichzeitig kreativ Lösungen zu finden. Mit genug Mobilität im Kopf kann jeder dazu beitragen.

Apropos: Jedem, dem aktuell die Decke auf den Kopf zu fallen droht, möchten wir eine kleine Notiz aus der Geschichte mitgeben: Es war die Pestquarantäne 1666, die Isaac Newton das Gesetz der Schwerkraft entdecken ließ…Denn häufig sind es gerade jene Zeiten des Innehaltens, die es uns ermöglichen, unsere Gewohnheiten, Grundannahmen und Gedanken kritisch zu hinterfragen und sie eventuell gar in einem neuen Licht zu sehen.

Damit wir uns dabei jedoch nicht zu sehr im Kreis drehen, bedarf es einem gesunden Maß an Austausch und Auseinandersetzung. Ganz im Sinne eines gesunden Diskurses gilt es auch – oder sogar: vor allem! – in Zeiten der Distanz die eigenen Gedanken und Eindrücke im Gespräch mit anderen darzustellen und zu überprüfen und so eine Brücke zwischen sich und der Umwelt zu schlagen.

Denn nur so lösen wir Social Distancing durch Social Connection ab. Genau zu diesem Zweck haben wir ioki – stay connected ins Leben gerufen. Gemeinsam möchten wir auch in Zeiten der räumlichen Trennung miteinander verbunden bleiben, unsere Ideen und Eindrücke teilen und gemeinsam einen Blick in die Zukunft – nicht nur der Mobilität – wagen.

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Nachgefragt bei Jakob Kammerer

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Jakob Kammerer ist Head of Autonomous Mobility bei ioki und ist damit für die Entwicklung der Software verantwortlich, die fahrerlose Fahrzeuge mit unserem Betriebssystem für digitale Mobilität verbindet. Nach dem Erlangen seines Bachelor of Science in Fahrzeugtechnik an der TU Ilmenau im Jahr 2014 entwickelte er sich über mehrere Stationen bei Daimler, General Motors und der PSA Gruppe im Mobilitätsbereich immer weiter. Heute sprechen wir mit Jakob über die Königsdisziplin der fortschrittlichen Mobilität: das autonome Fahren.

Nachgefragt bei Jörg Starr

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Jörg Starr hat in der Automobilindustrie schon einige Stationen durchlaufen. Als Manager war er bereits bei Smart und Daimler tätig. Heute arbeitet der Experte für Wasserstoffmobilität bei Audi. Zudem ist Jörg Starr Vorsitzender der Industriepartnerschaft Clean Energy Partnership (CEP). Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne, Gasproduzenten sowie Automobilhersteller arbeiten hier gemeinsam an der flächendeckenden Etablierung der emissionsfreien Mobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle.

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Einsteigen, bitte! Nächster Halt: autonomes Fahren

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ioki hat sich im Bereich des autonomen Fahrens bereits als Vorreiter etabliert und einige Meilensteine für den deutschen Markt gesetzt, vom Testbetrieb auf geschlossenem Gelände bis hin zur Verknüpfung eines On-Demand-Buchungssystems mit autonom fahrenden Fahrzeugen. Im März 2021 wurde das „Gesetz zum Autonomen Fahren“ im Bundestag vorgestellt, was klar zeigt: Die Thematik bekommt nicht nur bei Mobilitätsgestaltern, sondern auch auf politischer Ebene ein stärkeres Gewicht. Im vorgestellten Gesetzesentwurf wurden rechtliche Rahmenbedingungen für ein vollautomatisiertes Fahren in bestimmten Bediengebieten festgelegt. Darüber hinaus sollen weitere Investitionen in Forschung und Entwicklung des Bereichs fließen, um die Mobilität der Zukunft sicherer, umweltfreundlicher und vor allem nutzerzentriert zu gestalten. „Deutschland wird als erstes Land weltweit autonome Fahrzeuge aus den Forschungslaboren auf die Straße holen“, sagt Bundesminister Andreas Scheuer1 – daran arbeitet ioki bereits seit mehreren Jahren und zeigt sich als hier voranschreitender Innovator.