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26. Mai.
/ Germany
Digitale Mobilitätslösungen aus Europa, für Europa
Der Mobilitätswandel in Europa muss durch zeitgemäße, digitale und innereuropäische Plattformlösungen vorangetrieben werden, um einen echten Mobilitätsmehrwert aus Europa für Europa zu erschaffen. Dieser Mehrwert kann nur durch die Entwicklung ganzheitlicher Softwarelösungen entstehen, die Aufgabenträgern sowie (Verkehrs-)Unternehmen die verkehrsträgerübergreifende, multimodale Integration neuer Mobilitätsformen ermöglicht.

Sicherheit als Kernelement
Hinter Mobilitätsplattformen für europäische Verkehre müssen starke Investoren aus der Mobilitätsbranche stehen, die ein echtes Interesse daran haben europäische Mobilitätsinfrastrukturen auszubauen und neu zu denken. Wir glauben daran, dass mobilitätsbezogene Geschäftsmodelle über den rein kommerziellen Zweck hinaus gedacht werden müssen und neue Lösungen nur aus der Branche für die Branche adäquat entwickelt werden können. Auch wenn es um die Verarbeitung von Daten geht, sehen wir, dass der Unternehmensstandort eine wichtige Rolle spielt und zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden kann. Mit einer in Europa angesiedelten Kerndateninfrastruktur fallen alle verarbeiteten Daten unter die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Diese regelt einheitlich die Nutzung aller personenbezogenen Daten und schützt diese. Das Recht auf Datenportabilität – also das Recht, personenbezogene Daten zwischen Service-Providern zu übertragen – befähigt Projektpartner im europäischen Raum dazu, das ökonomische Potenzial mobilitätsbezogener Daten vollständig ausschöpfen zu können.

Bedarfsermittlung durch Daten
Datengetriebene Mobilitätsanalysen ermöglichen es die Planung neuer Mobilitätsformen weg von der angebotszentrischen Planung hin zur kundenzentrierten Ausrichtung zu bewegen. Dies ist essentiell, da Mobilitätsbedürfnisse sich von Region zu Region stark unterscheiden und nicht mit einer „one-fits-all-solution“ abgefangen werden können. Die Feststellung der Bedarfe vor Ort lässt sich keinen falls mit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen vergleichen. Durch mikroskopische Mobilitätsanalysen können Optimierungspotentiale exakt festgestellt werden. Diesen Potentialen müssen Softwareanbieter mit Lösungen gegenübertreten, welche im Projektrahmen immer weiterentwickelt und angepasst werden. Die Weiterentwicklung ist besonders deshalb so wichtig, da die operative Fahrzeugführung in Zukunft immer weiter wegfallen wird und der Ruf nach Schnittstellensystemen zwischen autonom fahrenden Fahrzeugen und Buchungsapplikationen immer lauter wird.

Unsere Mobilitätsvision für Europa
Vor allem, weil die Entwicklung neuer Mobilitätsangebote wie On-Demand-Verkehren und autonomen Fahrzeugen im ÖPNV so schnell voranschreitet, ist es unser Ziel ein gesamteuropäisches Mobilitätsökosystem aufzubauen, in dem alle Partizipierenden voneinander profitieren. National mit starken Partnern wie Postauto im Süden, RMV in der Mitte Deutschlands und VHH im Norden. Jedoch reicht unsere Vision weiter.

Auch international sollen Verkehrsunternehmen voneinander profitieren und USP’s weitergereicht werden: von Großbritannien in die Schweiz, von der Schweiz nach Spanien, von Spanien nach Deutschland und so weiter.

Unsere Arbeit im europäischen Raum macht sich bereits jetzt bezahlt. So wurde ioki für seine innovativen Lösungsansätze bereits mit dem Deutschen Nationalpreis für Mobilität und MUFMI powered bei ioki mit dem Spanischen Nationalpreis für Mobilität ausgezeichnet. Wir freuen uns auch weiterhin darauf die Entwicklung europäischer Mobilität nachhaltig voranzutreiben – für sein starkes, mobiles Europa.

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