Ein Nahverkehrsplan soll die Interessen von Städten und Gemeinden, der Verkehrsunternehmen und der Bevölkerung vereinen, um den Fahrgästen ein bedarfsgerechtes Angebot machen zu können. Der Nahverkehrsplan dient der Sicherung und Verbesserung des ÖPNV, um der Daseinsvorsorge gerecht zu werden. Daher werden in ihm Mindeststandards des Angebots, der voraussichtliche Finanzbedarf inklusive möglicher Investitionskosten und die Beförderungsentgelte festgehalten. Hinzukommen können u.a. Regelungen zu den Beschäftigungsbedingungen und statistische Trends und Prognosen, wie sich das Fahrgastaufkommen entwickeln wird. Nahverkehrspläne werden regelmäßig aktualisiert und an die aktuellen Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst.
Nachgefragt bei Eva Fraedrich: Welchen Beitrag leisten On-Demand-Verkehre im ÖPNV?
Eva Fraedrich von Ramboll Management Consultung beschäftigt sich seit Jahren mit der Wirkung von On-Demand-Verkehren auf den ÖPNV. Auf Basis der bisher umfangreichsten Datengrundlage haben sie und ihr Team ermittelt, wann On-Demand-Verkehre im ÖPNV erfolgreich eingesetzt werden können. Die Daten der untersuchten On-Demand-Verkehre für diese Studien lieferte unter anderem auch ioki.


