/ Reading: 3 min.

28. Nov.
/ Deutschland
Moin, moin! ioki Hamburg gewinnt den Deutschen Mobilitätspreis
Auf den letzten Metern verwöhnt uns 2019 noch einmal mit einem ganz besonderen Erfolgserlebnis! Denn mit ioki Hamburg haben wir gestern den von der Bundesinitiative „Land der Ideen“ und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) verliehenen Deutschen Mobilitätspreis gewonnen.

Die von Verkehrsminister Andreas Scheuer überreichte Auszeichnung honoriert digitale Innovationen im Mobilitätsbereich.

Unser CEO Michael Barillère-Scholz erzählte im Rahmen der Preisverleihung in Berlin etwas mehr über unsere LEVC-Shuttles, die sich nicht nur in Hamburg in die Herzen der Fahrgäste gefahren haben: „Sie erinnern nicht nur an die London Black Cabs – es SIND exakt dieselben Fahrzeuge, aber natürlich die emissionsfreie Variante. Wir haben uns für diese Fahrzeuge entschieden, weil sie quasi als einzige am Markt die Anforderungen, die wir an unsere ioki Hamburg Shuttles stellen, erfüllen: Sie sind modern, emissionsfrei, mit sechs Sitzplätzen sehr geräumig, und – das ist uns besonders wichtig – barrierefrei.“

Und damit ist auch schon fast alles Wichtige über ioki Hamburg gesagt: Denn gemeinsam mit unserem Partner der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) verfolgen wir vor allem ein Ziel: Eine nachhaltige, bedarfsgerechte und flexible Mobilität gestalten – jederzeit, überall und für jeden verfügbar.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur im Gespräch mit Michael Barillère-Scholz, Geschäftsführer ioki und Christina Sluga, VHH.

Nahtlos in den bestehenden ÖPNV und den HVV-Tarif integriert, haben wir so seit dem Projektstart im Juli 2018 in den Stadtteilen Osdorf und Lurup bereits mehr als 270.000 Passagiere befördert, mit über 1.200.000 emissionsfrei gefahrenen Kilometern zweimal die Welt umrundet und bei all dem unsere Fahrgäste getreu des Hamburg Takts nie länger als fünf Minuten an einer Haltestelle auf uns warten lassen. Wir freuen uns über 34.000 App Downloads, eine Wiedernutzungsquote von 87,3 Prozent und 250 Tonnen gespartes CO2.

Genau diese Zahlen haben uns auch die Entscheidung für Billbrook als ein drittes Bediengebiet leicht gemacht. Denn mit über 50 Prozent der Fahrgäste, die ioki Hamburg als Zubringer zur nächsten ÖPNV-Haltestelle und damit als Brücke für die erste und letzte Meile nutzen, erreichen wir genau unser oberstes Ziel: Einen starken ÖPNV für eine grüne Stadt!

Wir gratulieren herzlich allen anderen Gewinnern des Deutschen Mobilitätspreises 2019 und sind stolz, uns mit solch starken Lösungen für die Mobilität der Zukunft einreihen zu dürfen.

Ein großes Dankeschön gilt all unseren Partnern, vor allem der VHH und dem HVV, die mit ihrer Beteiligung an ioki Hamburg den Erfolg maßgeblich mitgestaltet haben. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft – für mehr Mobilität und weniger Verkehr!

Neuester Artikel

NACHGEFRAGT bei Tyll Diebold

NACHGEFRAGT bei Tyll Diebold

Tyll Diebold ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Verkehrsplanung und Logistik an der TU Hamburg. Er hat das Projekt ioki Hamburg von Anfang an wissenschaftlich mitbegleitet und vor Kurzem die Studie „On-Demand-Angebote als Bestandteil des ÖPNV“ veröffentlicht. Nach seinem Master of Science in „Logistik, Infrastruktur und Mobilität“ an der TU Hamburg im Jahr 2016, war er zunächst für ein Jahr in einem Ingenieurbüro tätig, ehe er zur Promotion an die TU Hamburg zurückkehrte.

Verwandte Artikel

Mobility as a Service: Volle Fahrt voraus in Richtung Verkehrswende

Mobility as a Service: Volle Fahrt voraus in Richtung Verkehrswende

Ist von der Verkehrswende und der damit verbundenen Restrukturierung des ÖPNV die Rede, kommt man um die Begrifflichkeit „Mobility as a Service“, kurz MaaS, nicht herum. Doch was ist „MaaS“ eigentlich genau und wie kann der digitale Ansatz dabei helfen, die Verkehrswende weiter nachhaltig voranzutreiben?

Digitale Schiene und Schienenersatzverkehr On-Demand

Digitale Schiene und Schienenersatzverkehr On-Demand

In Deutschland sollen bis 2025 bis zu 125 Schienenkilometer modernisiert werden. Während der Modernisierung müssen die Fahrgäste von der Schiene auf den Schienenersatzverkehr (SEV) umsteigen. So auch die Fahrgäste der S-Bahn Stuttgart, während dort in diesem Sommer die Stammstrecke modernisiert wird. Trotzdem ist dieser SEV anders, denn: Am Wochenende und in den Wochenendnächten heißt es Stammstrecke offline – S-Bahn On-Demand online.