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12. Mai.
/ Germany
Mehr Effizienz durch On-Demand-Verkehre
Wir schreiben das Jahr 2020 und besonders in der aktuellen Situation dreht sich die Digitalisierungs-Welt noch etwas schneller als bereits zuvor. Die Menschen sind häufig online und immer vernetzt, dies nutzen viele Unternehmen für sich. In diesem Zusammenhang steigt auch die Nutzung von Daten als Grundlage für Entscheidungen und es gibt eine zunehmende Rücksichtnahme auf die individuellen Anliegen jedes Einzelnen: Der Konsument rückt mehr und mehr in den Fokus und wird ein wichtiger Teil der Produktgestaltung. Auch Mobilitätsdienstleister müssen und wollen hier mithalten.

Status Quo im ÖPNV – Die Digitalisierung hält Einzug 
Ohne eigenes Auto von A nach B, für den Endkunden bequem und trotzdem so effizient wie möglich, so lautet die Aufgabenstellung bei der Beförderung von Personen. Im Verkehrsmarkt begegnen wir allerdings auch trotz voranschreitender Digitalisierung noch heute einigen Ineffizienzen und einem seit 1895 unverändertem Produkt: dem Bus. Der ÖPNV ist nur zu 22% ausgelastet, Busse halten an fixen Haltestellen, fahren nach festgelegten Routen und FahrplänenKapazitäten werden auf erwartete Nutzung vorgehalten und machen den öffentlichen Verkehr alles andere als effizient. 

Doch Apps, WLAN in den Fahrzeugen, kontaktloses Bezahlen und das digitale Ticketing System halten auch im Personennahverkehr immer mehr Einzug. Die Digitalisierung kann aber nicht nur den Fahrgästen und Endkunden das Leben erleichtern, sondern auch den Verkehrsunternehmen und Mobilitätsanbietern selbst. Denn wo aktuell noch mit Stift und Papier geplant wird, kann eine digitale Plattform im Hintergrund die Arbeit optimieren und Kosten einsparen. Digitalisierung auf allen Ebenen also. 

Mobilitätsanalysen als Grundlage für Flächen- und Linienverkehre 
Es geht bei dieser Digitalisierung von Mobilitätsservices aber nicht um Kannibalisierung oder Wettbewerb zu bestehenden ÖPNV-Angeboten, sondern um die Optimierung des eigenen, bestehenden Produktes – also um Effizienzsteigerung. Wann ist welche Maßnahme sinnvoll und vor allem wo? Sobald ein neues Verkehrssystem geplant oder das bestehende digitalisiert werden soll, ist eine datenbasierte Mobilitätsanalyse die ideale Grundlage, um einen effizienten Verkehr realisieren zu können. Denn nur durch eine Gegenüberstellung von wesentlichen Kennzahlen zu Wirtschaftlichkeit und Attraktivität für Kunden kann eine analytische Bewertung der Vor- und Nachteile von Flächen- und Linienverkehren zur Effizienz erfolgen. 

Die Digitalisierung aktueller Verkehre und deren Planung, Disposition und Ausführung führt also zu einer spürbaren Effizienzsteigerung: On-Demand-Lösungen erhöhen die Effektivität bestehender Verkehrssysteme in jeglicher Hinsicht und lassen sich durch die intelligente Verteilung vorhandener Ressourcen gewinnbringend, reibungslos und nachhaltig in den ÖPNV integrieren. Die Digitalisierung des Systems ermöglicht eine optimale Abstimmung von Angebot und Nachfrage und spart somit nicht nur Ressourcen, sondern auch Kosten ein. 

Die Zukunft ist digital – auch im Personennahverkehr
Durch flexiblere und
digitale Strukturen können Qualitätssteigerungen und Kosteneinsparungen erzielt werden, denn durch datenbasierte On-Demand-Verkehre wird der öffentliche Verkehr noch nachfrageorientierter und erlaubt, angepasste Mobilitätslösungen auf die Straße zu bringen. So kann auch ein altbewährtes Produkt, wie der klassische Linienbus, gewinnbringend für das digitale Zeitalter angepasst, modernisiert und optimiert werden. 

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Accenture, Fjord, ioki

Mobilität ist ein vielschichtiges Konstrukt. Ihre Entwicklung wird nicht nur von einer immer stärker werdenden Digitalisierung beeinflusst. Auch Megatrends wie Urbanisierung, Neo-Ökologie, der demografische Wandel und ein stark wachsender Mobilitätsbedarf spielen eine Rolle.

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