/ Reading: 2 min.

22. Jul.
/ Deutschland
Startschuss für das PforzheimShuttle
Seit heute ist das “PforzheimShuttle“ in der Nordstadt unterwegs und bringt damit ein neues Mobilitätsangebot in die Region: Der digital buchbare Rufbus ergänzt als On-Demand-Service die bestehenden Linienangebote und wird zukünftig an Wochentagen zwischen 8 und 20 Uhr und auf flexiblen Routen Fahrgäste zwischen 21 Haltestellen von A nach B bringen.

Damit verstärkt Pforzheim mit dem von Südwestbus betriebenen Zusatz-Angebot das bestehende ÖPNV-Netz nachhaltig und ökonomisch sinnvoll. Der intelligente Algorithmus des Shuttle-Services ermöglicht es, Kunden mit ähnlichen Routen zu Fahrgemeinschaften zu bündeln und so Doppel- oder Leerfahrten zu minimieren.

Der neue Service kann ganz unkompliziert über eine App gebucht werden. Aber keine Sorge, alle, die doch lieber zum Hörer greifen, können den Rufbus auch telefonisch über das Kundencenter buchen.

Für die Fahrgäste habe der neue Service einen direkten Mehrwert:

„Wir freuen uns sehr, dass wir solch ein Zukunftsprojekt zusammen mit der Stadt Pforzheim umsetzen können. Mit dem neuen digitalen Rufbus sind unsere Kunden unabhängiger von Fahrplänen und Taktfrequenzen. Das bedeutet mehr Komfort und mehr Flexibilität“

Manfred Hovenjürgen, Geschäftsführer von Südwestbus.

Auch Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch sieht in dem innovativen On-Demand-Verkehr eine zukunftsweisende Lösung in Richtung Smart City, den Südwestbus, ioki und die Stadt Pforzheim hier gemeinsam gehen:

„Der „PforzheimShuttle“ ist ein schönes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten Digitalisierung auch im ÖPNV bietet. Es ist schon etwas Besonderes, dass wir das erste Angebot dieser Art im VPE-Gebiet in Pforzheim umsetzen können. […]“.

Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch

Mehr Informationen zum PforzheimShuttle gibt es unter https://www.pforzheimfaehrtbus.de/shuttle

Neuester Artikel

Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Wer an die Zukunft der Mobilität denkt, der sieht vor seinem inneren Auge junge Menschen in futuristischen Robotaxis durch Wolkenkratzerschluchten rasen. In der Realität fahren die meisten autonomen Projekte nicht mit schnittigen Robotaxis in deutschen Metropolen. Stattdessen bewegen sich behäbig aussehende Kleinbusse, sog. People Mover, in kleineren Städten und im ländlichen Raum durch schmale Gassen und über Marktplätze. So zum Beispiel in Bad Birnbach. Der kleine Ort im niederbayerischen Bäderdreieck, der eigentlich für sein Thermalbad bekannt ist, lockt seit 2017 nicht nur Wellnessgäste an, sondern auch Fans und Expertinnen neuer Mobilität. Der Grund dafür ist ein kleines, kastenartiges Gefährt mit einer Spitzengeschwindigkeit von nur 15 km/h: es handelt sich um den ersten autonomen Linienbus Deutschlands!

Verwandte Artikel

Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Autonome Busse in Bad Birnbach – oder warum im ländlichen Raum die Zukunft des ÖPNV liegt

Wer an die Zukunft der Mobilität denkt, der sieht vor seinem inneren Auge junge Menschen in futuristischen Robotaxis durch Wolkenkratzerschluchten rasen. In der Realität fahren die meisten autonomen Projekte nicht mit schnittigen Robotaxis in deutschen Metropolen. Stattdessen bewegen sich behäbig aussehende Kleinbusse, sog. People Mover, in kleineren Städten und im ländlichen Raum durch schmale Gassen und über Marktplätze. So zum Beispiel in Bad Birnbach. Der kleine Ort im niederbayerischen Bäderdreieck, der eigentlich für sein Thermalbad bekannt ist, lockt seit 2017 nicht nur Wellnessgäste an, sondern auch Fans und Expertinnen neuer Mobilität. Der Grund dafür ist ein kleines, kastenartiges Gefährt mit einer Spitzengeschwindigkeit von nur 15 km/h: es handelt sich um den ersten autonomen Linienbus Deutschlands!

It’s all about that database – mit der Mobilithek sind alle Mobilitätsdaten an einem Ort

It’s all about that database – mit der Mobilithek sind alle Mobilitätsdaten an einem Ort

Gute Nachrichten für alle Beteiligten im Kosmos Mobilität: Seit dem 1. Juli 2022 heißt es eine für alle: Eine Plattform zum Austausch aller relevanter Mobilitätsdaten. Möglich macht das die Mobilithek. Dieser neue zentrale, einheitliche und benutzerfreundliche Zugang des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) löst die bisherigen Plattformen „Mobilitäts Daten Marktplatz“ und „mCLOUD“ ab.