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28. Feb. 2024
/ Germany
Auf zu neuen Ufern: ioki erstellt erste touristische Mobilitätsanalyse
Der Fokus bei Mobilitätsanalysen von ioki ist die Entwicklung individueller und passgenauer Empfehlungen. Das Ergebnis: integrierte Verkehrsplanungen, ein zukunftsweisender Mobilitätsmix und optimierte ÖPNV-Angebote. Was sich bisher größtenteils auf Alltagsmobilität bezogen hat, wurde nun auf touristische Mobilität erweitert.

Unser Mobility Analytics & Consulting Team hat gemeinsam mit dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) die erste touristische Mobilitätsanalyse in der Lübecker Bucht durchgeführt. Das Ziel: Gebiete zu identifizieren, in welchen das ÖPNV-Angebot verbessert werden könnte, so dass Urlauberinnen und Urlauber während ihres Aufenthalts nicht auf den Pkw angewiesen sind.

Die Lübecker Bucht besteht aus mehreren Ortschaften und einer Vielzahl von Attraktionen entlang der Ostseeküste. Das Küstengebiet und die Freizeitangebote im Einzugsbereich der Stadt Hamburg sowie Lübeck, ziehen regelmäßig etliche Touristinnen und Touristen an, die mit unterschiedlichen Transportmitteln anreisen.
Neben der Alltagsmobilität der Einheimischen, ist die Verkehrsnutzung also auch stark durch touristische Mobilität geprägt. Dazu gehören die An- und Abreise sowie die Ausflüge der Urlauberinnen und Urlauber während ihres Aufenthalts.

Im Auftrag des Tourismusverband Schleswig-Holstein (TVSH) hat unser Mobility Analytics & Consulting Team die verschiedenen Aspekte der touristischen Mobilität beleuchtet. Diese Fragen haben sie sich unter anderem vorab gestellt:

·      Welche Bewegungsmuster werden von Urlaubsreisenden verfolgt?
·      Wo bestehen Mobilitätswünsche der Touristinnen und Touristen?
·      Wo liegen die Stärken und Schwächen des aktuellen touristischen Verkehrsangebots?
·      Wo könnten On-Demand-Services das touristische Verkehrsangebot sinnvoll ergänzen?

Um diese zentralen Fragen zu beantworten haben unsere Verkehrsplanerinnen und -planer ein Modell der Bewegungsmuster der Touristinnen und Touristen aufgebaut.
Das Projektteam bezog sich bei der Aufstellung des touristischen Mobilitätsmodells auf selbstständig erhobene Datensätze, Informationsbestände, Interviews, Studien, Expertenmeinungen und Befragungsdaten. Diese wurden ausgewertet, bewertet und in das touristische Verkehrsmodell einbezogen.

Das Ergebnis ist ein mikroskopisches Abbild der touristischen Verkehrsnachfrage und eine Bewertungsgrundlage für die Identifikation von Schwachstellen im aktuellen Mobilitätsangebot. Darunter fallen Grundlagen für die zukünftige Planung von On-Demand Angeboten sowie die Bewertung und Analyse des Fuß- und Radverkehrs.
Unser Mobility Analytics & Consulting Team konnte aufgrund der Analyse ideale Standorte für Mobilitätsstationen identifizieren, wo sich eine Auswahl an Mobilitätsangeboten – wie zum Beispiel Bike-Sharing, Bahn- oder Bushaltestellen oder Zu- und Abbringer zum ÖPNV – bündeln könnte.

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