ioki | Website Systembild | Logo negativ

/ Reading: 2 min.

26. Juni 2023
/ Germany
Was ist eigentlich… On-Demand-Mobilität?
On-Demand-Mobilität bezeichnet ein technologiegestütztes und gemeinsam genutztes Mobilitätsangebot. Statt nach vorgeschriebenen Linienrouten, Fahrplänen und festen Haltestellen, folgen On-Demand-Verkehre einem keinem Fahrplan, fahren auch virtuelle Haltepunkte an und fahren unterschiedliche Routen. Die Fahrzeuge fahren auf Abruf und nach Bedarf, sprich „on demand“. Die Buchung erfolgt in der Regel per App, zudem sind Buchungen per Telefon und/oder per Webbrowser möglich. On-Demand-Mobilität verknüpft dabei die Verlässlichkeit des konventionellen öffentlichen Verkehrs (ÖPNV) mit der flexiblen Verfügbarkeit des privaten Pkw.

Meist wird On-Demand-Mobilität mit dem Konzept des Ridepoolings kombiniert. Bei dieser neuen Mobilitätsform bündelt ein intelligenter Algorithmus im Hintergrund ähnliche Fahrtwünsche zu Fahrgemeinschaften zusammen. So nutzen mehrere Personen gleichzeitig ein Fahrzeug. Weitere – meist nicht technologiebasierte – Formen der On-Demand-Mobilität sind Bedarfsverkehre wie das Anrufsammeltaxi (AST) oder das Anruflinientaxi (ALT), Rufbusse oder auch ehrenamtlich betriebene Bürgerbusse.

 

Der Einsatz von On-Demand-Mobilität bzw. On-Demand-Verkehren reicht von der Erschließung der ersten und letzten Meile zwischen der eigenen Haustür zum nächstgelegenen Bahnhof bis zur Ergänzung des Buslinienverkehrs. Insbesondere in ländlichen Regionen entsteht damit eine attraktive Mobilitätsmöglichkeit, in denen zuvor kein oder kein hinreichendes Nahverkehrsangebot verfügbar war. Auch Unternehmen setzen bei der Mitarbeitendenmobilität zunehmend auf flexible Mobilitätsformen mit On-Demand-Verkehren.

 

Andere Begriffe für On-Demand-Mobilität sind demand responsive transport oder traffic, kurz DRT oder auch digital demand responsive transport (DDRT), um den Unterschied zwischen technologiebasierten und früheren Mobilitätsformen auf Abruf kenntlich zu machen.

Neuester Artikel

4 Gründe, warum Unternehmen ihre Mitarbeitermobilität jetzt digitalisieren müssen

4 Gründe, warum Unternehmen ihre Mitarbeitermobilität jetzt digitalisieren müssen

Digitale Mitarbeitermobilität ist keine Zukunftsmusik mehr – sie ist heute eine strategische Notwendigkeit. Mobility Manager und HR-Verantwortliche kennen die Herausforderungen: steigende Mobilitätskosten, komplexe Verwaltung unterschiedlicher Verkehrsmittel und der zunehmende Druck, nachhaltige Unternehmensziele zu erfüllen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie dynamisch sich Arbeits- und Mobilitätsstrukturen wandeln – eine Entwicklung, die Unternehmen auch neue Chancen im Bereich der digitalen Mitarbeitermobilität eröffnet.

Verwandte Artikel

4 Gründe, warum Unternehmen ihre Mitarbeitermobilität jetzt digitalisieren müssen

4 Gründe, warum Unternehmen ihre Mitarbeitermobilität jetzt digitalisieren müssen

Digitale Mitarbeitermobilität ist keine Zukunftsmusik mehr – sie ist heute eine strategische Notwendigkeit. Mobility Manager und HR-Verantwortliche kennen die Herausforderungen: steigende Mobilitätskosten, komplexe Verwaltung unterschiedlicher Verkehrsmittel und der zunehmende Druck, nachhaltige Unternehmensziele zu erfüllen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie dynamisch sich Arbeits- und Mobilitätsstrukturen wandeln – eine Entwicklung, die Unternehmen auch neue Chancen im Bereich der digitalen Mitarbeitermobilität eröffnet.

Was ist eigentlich eine Mobilitätssimulation?

Was ist eigentlich eine Mobilitätssimulation?

Mobilitätssimulationen sind digitale Werkzeuge, die zeigen, wie sich Menschen in einer Stadt oder Region fortbewegen. In Deutschland, mit seinen über 80 Millionen Menschen, ist der Verkehr so komplex, dass wir ihn nie vollständig erfassen können. Mobilitätssimulationen helfen uns, trotzdem ein umfassendes Bild zu bekommen.