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4. Jan 2019
/ Deutschland
Was ist eigentlich… SaaS?
SaaS steht für Software as a Service. In der heutigen digitalen Welt bezeichnet SaaS im Allgemeinen eine neue und alternative Art des Zugriffs auf Software im Gegensatz zu herkömmlichen Zugriffsmethoden.

Während in der Vergangenheit Software in der Regel direkt gekauft und auf ein Gerät geladen wurde, bezieht sich SaaS auf ein Abonnementmodell, bei dem die Software in der Cloud gehostet und über das Internet aufgerufen wird.

SaaS ist somit eine Art von Cloud Computing, wobei die anderen verwandten Cloud Computing-Kategorien Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS) sind. Der Anbieter verwaltet den Zugriff auf die Anwendung, einschließlich Sicherheit, Verfügbarkeit und Leistung. SaaS-Geschäftsanwendungen werden in der Regel von Benutzern mit einem Thin Client über einen Webbrowser aufgerufen.

Sehr bekannte Beispiele für SaaS sind unter anderem Office 365, Netflix, Dropbox, und Slack. MaaS-Lösungen (Mobility as a Service) werden den Nutzern in der Regel ebenfalls über mobile Apps zur Verfügung gestellt.

In der neuen Kategorie „Was ist eigentlich…?” klärt getmobility über relevante Begriffe in der Mobilitätswelt auf. Bei Wünschen oder akuten Fragen zu Vokabeln schreibt uns gerne über Twitter @getmobility_de

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Die Bevölkerung in Europa altert: 2019 war mehr als ein Fünftel (20,3 Prozent) der Einwohnerinnen und Einwohner der EU-27 mindestens 65 Jahre alt. Tendenz weiter steigend. Der demographische Wandel ist für den Nahverkehr eine Herausforderung, kann aber mit einem passgenauen Mobilitätsangebot für Seniorinnen und Senioren auch eine Wachstumschance sein. Denn, wenn ältere Personen nicht mehr Auto fahren, sind sie verstärkt auf den ÖPNV angewiesen, um weiterhin am gesellschaftlichen Leben aktiv teilnehmen zu können.

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On-Demand-Mobilität bezeichnet ein technologiegestütztes und gemeinsam genutztes Mobilitätsangebot. Statt nach vorgeschriebenen Linienrouten, Fahrplänen und festen Haltestellen, folgen On-Demand-Verkehre einem keinem Fahrplan, fahren auch virtuelle Haltepunkte an und fahren unterschiedliche Routen. Die Fahrzeuge fahren auf Abruf und nach Bedarf, sprich „on demand“. Die Buchung erfolgt in der Regel per App, zudem sind Buchungen per Telefon und/oder per Webbrowser möglich. On-Demand-Mobilität verknüpft dabei die Verlässlichkeit des konventionellen öffentlichen Verkehrs (ÖPNV) mit der flexiblen Verfügbarkeit des privaten Pkw.