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24. Mai.
/ Deutschland
Was ist eigentlich… die sogenannte erste und letzte Meile?
Die erste und letzte Meile findet sowohl im Bereich von Hausanschlüssen (Strom/Gas oder Telekommunikation), als auch im Lieferverkehr, Post- oder Logistikbereich Anwendung. Beschäftigt man sich jedoch im Mobilitätskontext mit dem Begriff der ersten und letzten Meile, so lässt sich dieser wie folgt erklären:

Man befindet sich beispielsweise in der Europa-Allee in Frankfurt am Main, möchte aber nun zum Frankfurter Zoo. Google Maps schlägt einem hierfür vor: Acht Minuten zu Fuß (600 m), dann mit der nächsten S-Bahn fünf Haltestellen bis zur Ostendstraße fahren und anschließend geht es nochmal fünf Minuten zu Fuß (450 m) weiter zur bis zu seinem Zielort – oder in kurz: die erste und letzte Meile sind die Wege zwischen Start und ÖPNV, sowie ÖPNV und Zielort.

Klingt bei geringen Fußwegen zunächst machbar, stellt bei längeren Fußwegen allerdings für viele ein unpraktisches Problem dar – vor allem im Winter. Hinzu kommt der teilweise unzureichend ausgebaute ÖPNV auf dem Land, der dadurch zusätzlich zur Hürde werden könnte und man greift aus Mangel an Alternativen auf den eigenen PKW zurück.

Um dieses Problem zu beheben, kommen alternative Mobilitätsdienste, wie Car- und Bikesharing-, sowie On-Demand-Mobilitätsdienste ins Spiel, die ihre Passagiere von der Haustür bis zur nächsten Haltestelle bringen und durch Konzepte wie Ridepooling und Elektromobilität als alternative Antriebstechnik, kommt eine nachhaltige und umweltschonende Komponente hinzu.

Bild (alle Rechte vorbehalten): pexels

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