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20. Apr 2020
/ Germany
Mobility Analytics: städtische und regionale Infrastruktur planen
Über den Tellerrand hinaus: Mobilität ist mehr als nur die bloße Fortbewegung von A nach B. Sie ist das Produkt der sie umgebenden Infrastruktur, die sie beschränkt oder befähigt.

Damit neue Mobilitätsangebote auf fruchtbaren Boden stoßen und unser Stadt- sowie Landbild nachhaltig und ganzheitlich positiv prägen, ist es also sinnvoll, sich nicht nur den ÖPNV anzuschauen, sondern auch einen Blick darüber hinaus zu wagen und sich insgesamt in dem avisierten Gebiet umzuschauen. 

Zum Beispiel anhand der folgenden Fragestellungen:

  • Wo befinden sich Ladestationen für E-Autos? 
  • Wie gut ist der örtliche Bahnhof ausgebaut? 
  • Was sind die idealen Standorte für Paketzentren, Co-Working-Spaces, Carsharing-Angebote etc.?

Gemeinsam mit Smart City gehen wir diesen Fragen auf den Grund und ermöglichen so auf einer datenbasierten Analyse ausgewählter Gebiete die passgenaue Planung neuer Infrastruktur-Maßnahmen, die zwar über reine Mobilitätslösungen hinausgehen, jedoch in ihrer Wirkung und ihrem Nutzen mit unserem Anspruch an mehr Mobilität und weniger Verkehr für eine nachhaltige Zukunft verknüpft sind.  

Für DB Station haben wir zum Beispiel deutschlandweit den Status Quo von Ladepunkten und entsprechender Infrastruktur analysiert. Das Ergebnis? Bereits 1.000 Bahnhöfe verfügen über mindestens einen Ladepunkt innerhalb von 300 Metern, fünf Prozent davon sind Schnellladepunkte. In Summe heißt das: In unmittelbarer Umgebung der Bahnhöfe können insgesamt 3.500 E-Pkws gleichzeitig geladen werden. 

Und welche Problemstellung dürfen wir für Sie analysieren? 

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Mobilitätsstationen, auch Mobility Hubs genannt, sind öffentlich zugängliche Orte, an denen verschiedene Verkehrsmittel und Sharing-Dienste aufeinandertreffen. Das können S- und U-Bahnhöfe im städtischen Kontext sein, aber auch eine Bushaltestelle auf dem Land, an der Leihräder zur Verfügung stehen oder wichtige Buslinien kreuzen. An diesen Punkten können Menschen leicht von einem auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen. Mobilitätsstationen fördern eine effiziente und nachhaltige Mobilität, indem sie unterschiedliche Mobilitätsdienste als Dienstleistung, als Mobility-as-a-Service (MaaS), anbieten. Das Konzept lässt sich von der Bushaltestelle bis hin zu großen Mobility Hubs z.B. mit einer Kombination aus On-Demand-Verkehren, Carsharing-Stationen oder E-Rollern beliebig ausweiten.