Mobilitätswende jetzt! Mobilität der Zukunft in Brandenburg

Mobilitätswende jetzt! Mobilität der Zukunft in Brandenburg

In dieser Ausgabe der Blogserie „Mobilitätswende jetzt!“ beschäftigen wir uns mit dem flächenmäßig größten der östlichen Bundesländer Deutschlands: Brandenburg. Neben den Spreewaldgurken und der vielen unberührte Natur hat Brandenburg einiges im Bereich neue Mobilität und Smart City zu bieten.

Was ist eigentlich … eine Mobilitätsstation?

Was ist eigentlich … eine Mobilitätsstation?

Mobilitätsstationen, auch Mobility Hubs genannt, sind öffentlich zugängliche Orte, an denen verschiedene Verkehrsmittel und Sharing-Dienste aufeinandertreffen. Das können S- und U-Bahnhöfe im städtischen Kontext sein, aber auch eine Bushaltestelle auf dem Land, an der Leihräder zur Verfügung stehen oder wichtige Buslinien kreuzen. An diesen Punkten können Menschen leicht von einem auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen. Mobilitätsstationen fördern eine effiziente und nachhaltige Mobilität, indem sie unterschiedliche Mobilitätsdienste als Dienstleistung, als Mobility-as-a-Service (MaaS), anbieten. Das Konzept lässt sich von der Bushaltestelle bis hin zu großen Mobility Hubs z.B. mit einer Kombination aus On-Demand-Verkehren, Carsharing-Stationen oder E-Rollern beliebig ausweiten.

Nachgefragt bei Denny Klisch

Nachgefragt bei Denny Klisch

Denny ist unser Director Platform Product Management und ein iokian der ersten Stunde. Seit 2017 unterstützte er in verschiedenen Rollen die Entwicklung unserer On-Demand-Plattform. Mittlerweile verantwortet Denny das Platform Product Management bei ioki und veranstaltet regelmäßig Product Meetups in Frankfurt. Für unsere “Nachgefragt bei”-Reihe kehrt er zurück zu seinen Wurzeln und erklärt uns, was es mit dem Ridepooling-Ansatz bei ioki auf sich hat. Wer mehr über Ridepooling erfahren möchte, dem empfehlen wir unseren Blogbeitrag „Was ist eigentlich?“- Ridepooling. Viel Spaß beim Lesen!

Ridepooling in der Verkehrsplanung

Ridepooling in der Verkehrsplanung

On-Demand-Verkehre, die auf dem Ridepooling-Konzept basieren, sind in aller Munde und längst eine wichtige Säule des individuellen, öffentlichen Nahverkehrs. Es bedarf einer datenbasierten Verkehrsplanung, um das volle Potenzial von On-Demand-Mobilität nutzen zu können. Denn, wenn Verkehrsunternehmen einen neuen On-Demand-Betrieb aufnehmen möchten, stellt sich ihnen unweigerlich die Frage nach der richtigen Ridepooling-Ausgestaltung und dem besten Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen des flexiblen Angebots.

Attraktiver ÖPNV ist Schlüssel zur Verkehrswende: Der Verbraucherreport 2023

Attraktiver ÖPNV ist Schlüssel zur Verkehrswende: Der Verbraucherreport 2023

Die Mobilität der Zukunft muss auch ohne eigenen Pkw möglich sein – dieser Aussage stimmt eine überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland zu. Das geht aus dem Verbraucherreport 2023 des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hervor. Gerade in ländlichen Gebieten sind viele Menschen weiterhin vom Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) „abgehängt”. Vollständige Unabhängigkeit vom Individualverkehr kann nur erreicht werden, wenn mehr Menschen von den Mobilitätsangeboten angesprochen werden. Der ÖPNV muss attraktiver werden – doch was bedeutet das überhaupt und wie kann die Mobilität der Zukunft erreicht werden?

NACHGEFRAGT bei Dennis Schöne

NACHGEFRAGT bei Dennis Schöne

Vor zwei Jahren stellte die Stadt Gronau im Münsterland ihre Stadtbuslinie komplett auf ein tarifintegriertes On-Demand-Konzept um. Seitdem fährt das G-Mobil flexibel und nach Buchung über 130 Haltepunkte an und bedient damit deutlich mehr Haltestellen als der Vorgänger „StadtBus“. Aber wie kommt das Angebot an und sollen On-Demand-Verkehre nicht eigentlich den Linienverkehr ergänzen statt ersetzen? Wir haben bei einem der Macher des G-Mobils, besser gesagt bei Projektleiter Dennis Schöne vom Verkehrsmanagement der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) nachgefragt.

Was ist eigentlich… On-Demand-Mobilität?

Was ist eigentlich… On-Demand-Mobilität?

On-Demand-Mobilität bezeichnet ein technologiegestütztes und gemeinsam genutztes Mobilitätsangebot. Statt nach vorgeschriebenen Linienrouten, Fahrplänen und festen Haltestellen, folgen On-Demand-Verkehre einem keinem Fahrplan, fahren auch virtuelle Haltepunkte an und fahren unterschiedliche Routen. Die Fahrzeuge fahren auf Abruf und nach Bedarf, sprich „on demand“. Die Buchung erfolgt in der Regel per App, zudem sind Buchungen per Telefon und/oder per Webbrowser möglich. On-Demand-Mobilität verknüpft dabei die Verlässlichkeit des konventionellen öffentlichen Verkehrs (ÖPNV) mit der flexiblen Verfügbarkeit des privaten Pkw.