Neue E-Shuttles von ioki verstärken den ÖPNV in Ahrensburg

Neue E-Shuttles von ioki verstärken den ÖPNV in Ahrensburg

(Ahrensburg, 22. Oktober 2020) In Hamburg erprobter Mobilitätsdienst startet im Umland • Mobilitätsanalyse der DB-Tochter ioki für die Region Ahrensburg zeigt großes Potential eines On-Demand-Angebots • Shuttle-Flotte mit fünf Elektrofahrzeugen rollt ab Dezember

Nachgefragt bei Prof. Peter Eckart

Nachgefragt bei Prof. Peter Eckart

Prof. Peter Eckart studierte Produktdesign an der Bergischen Universität GHS Wuppertal und später an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Bernd Hilpert das Designbüro unit-design, Frankfurt, Bern, mit dem er unter anderem auch für die Deutsche Bahn tätig ist. Seit dem Jahr 2000 ist Peter Eckart Professor für integrierendes Design an der HfG Offenbach und seit 2011 Vizepräsident der Hochschule. Sein zentrales Forschungs- und Gestaltungsfeld ist Mobilitätsdesign. Seit 2018 leitet er mit Prof. Dr. Kai Vöckler ein interdisziplinäres LOEWE Forschungsprojekt mit den Bereichen Stadt- und Verkehrsplanung, sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung, multimediale Technologien und Design mit dem Titel project-mo.de, das sich mit der Rolle von Design bei der Veränderung des Mobilitätsverhaltens beschäftigt.

Grüne Flotte

Grüne Flotte

Das Fuhrparkmanagement folgt gesellschaftlichen und ökonomischen Trends: Neue Arbeitsformen, Digitalisierung und der Wertewandel hin zu einem stärkeren Verständnis für Nachhaltigkeit wirken sich auf die Gestaltung betrieblich organisierter Mobilität aus. Doch was bedeutet dieser stetige Wandel der Mobilitätsstrukturen für Unternehmen und wo liegen die Chancen?

On-Demand-Lösungen für AST-/ALT-Betriebe

On-Demand-Lösungen für AST-/ALT-Betriebe

F. Klingenhöfer, Dr. M. Barillère-Scholz

Noch immer steht der ländliche Raum in Fragen nachhaltiger und bedarfsgerechter Mobilitätslösungen hinten an. Doch mit der Digitalisierung erwachen bestehende Konzepte flexibler Bedienformen wie Anruf-Sammel-Taxis (AST) und Anruf-Linien-Taxis (ALT) erneut zum Leben, damit sie insgesamt einen gewinnbringenden Beitrag zur Verkehrswende leisten können.

Das Wiener Modell

Das Wiener Modell

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien gehören zur internationalen Spitze. Das Netz ist dicht und der Takt ist eng. Es ist so gut ausgebaut, dass man den Fahrplan faktisch gar nicht kennen muss. Insgesamt werden hier am Tag 2,61 Millionen Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B befördert. Die Beliebtheit lässt sich auch im Modal-Split erkennen, denn: Die ÖPNV-Nutzer haben die Autofahrer überholt. Rund 38 Prozent der Strecken werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, mit dem Auto „nur noch“ 27 Prozent.2 Doch was macht das imperiale Wien anders als andere Städte?